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Spielbericht VfL Osnabrück - SV Eintracht Trier
Nach der Niederlage am Sonntag in Regensburg ging es am Freitag schon wieder mit dem nächsten 6-Punkte-Spiel weiter. Zu Gast an der wieder einmal mit 12000 Zuschauern gut gefüllten Bremer Brücke war Tabellennachbar Eintracht Trier aus Rheinland Pfalz! Der 16. der 2.Bundesliga kam mit 2 Ex VfL Spielern nach Niedersachsen. Hasan Vural schaffte 2000 mit dem VfL den Aufstieg in die 2.Liga und stand als Verteidiger in der Aufstellung der Gäste. Paul Linz spielte von 1984-1988 für den VfL und erzielte etliche Tore für die Lila Weissen, heute ist Linz Trainer der Eintracht!
Beim Einlaufen der Mannschaften bekam ich mal wieder Gänsehaut, aber bei diesen Fans und diesem Stadion is das auch nicht anders zu erwarten. Die Ostkurve bot die üblichen großen Schwenkfahnen und auch wieder einige Doppelhalter und sogar Wunderkerzen(siehe Bilder)!
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Von den Gästefans war leider nix zu hören und von meiner Position in der Westkurve logischerweise auch nix zu sehen.
Heute klappte zum ersten Mal das gesangliche Zusammenspiel zwischen der Ost- und der Westkurve und dem Rest des Stadions. Auf ein V-F-L der Ostkurve erwiederte die Westkurve V-F-L. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Heimspielen weiterhin verbessert und oft weiderholt. Ich fand das vor ein paar Wochen in Cottbus als Gästefan schon ziemlich beeindruckend. Wäre eine Klasse Sache, wenn das in Osnabrück dauerhaft klappen würde.
Aber jetzt zum Spiel:
Der VfL startete in die Partie mit 3 Veränderungen zur Vorwoche. Für Sidney, Guscinas und Spork, der zum ersten Mal diese Saison auf der Bank platznehmen musste, kamen Claaßen, Berberovic und Vier in die Partie. Damit stand mit Schüßler, Vier und Claaßen wieder der Aufstiegssturm nebst Marcel Schied auf dem Platz!
Die ersten Minuten der Begegnung waren sehr langweilig, weil sich beide Mannschaften noch nicht so richtig etwas zutrauten. In der 22. Minute fiel dann das 1:0 für den VfL durch "Fips" Claaßen, der nach langem Pass von Gledson glänzend durch Angelo Vier in Szene gesetzt wurde. Der Stürmer des VfL profitierte allerdings von einem Fehler eines Abwehrspielers. Im weiteren Verlauf der Partie spielte der VfL recht ordentlich weiter und hätte sogar höher führen können. Trier blieb allerdings durch Konter stets gefährlich!
In der 2.Halbzeit erzielte Marcel Schied in der 52. Minute mit seinem 6.Saisontor das 2:0, was die Fans an der Bremer Brücke natürlich beruhigte. Endlich führte der VfL mal mit 2 Toren Vorsprung, was bislang in dieser Saison noch nicht gelang. Die Trierer machten nun hinten auf und versuchten noch einmal den Anschlusstreffer zu erzielen, was jedoch dank der heute ausgezeichnet stehenden Abwehrkette nicht von Erfolg gekrönt wurde. Die 0 stand beim VfL zum ersten Mal seit dem 1.Spieltag in Ahlen. Die Räume, die sich für den VfL zwangsläufig ergaben, nutze Marcel Schied in der 74. Minute und markierte das entscheidende 3:0.
Der Sieg für den VfL war auch in dieser Höhe absolut verdient. Jetzt heißt es nur dranbleiben und in 2 Wochen an der Alten Försterei bei Union Berlin nachlegen, was im nächsten 6-Punkte-Spiel gegen den Abstieg auch durchaus möglich erscheint. Allerdings sollte man nach diesem Sieg, gegen einen eher schwachen Gegner, die Kirche im Dorf lassen und nicht gleich wieder alles in den Himmel loben.
Fazit des Spiels:
Besonders stark spielte heute Dzemal Berberovic, der sich immer wieder schön über rechts ins Angriffsspiel einschaltete und auch Angelo Vier muss heute lobend erwähnt werden. Das fehlende Durchsetzungsvermögen im Angriff und gerade im Kopfballspiel wurde durch den letztjährigen Neuzugang von RWO zwar nicht komplett abgelegt, jedoch wirkte das Spiel nach vorne weniger berechenbar für den Gegner, weil Vier seine Mitspieler immer wieder gut in Szene setzte. Bleibt zu hoffen, dass der bekannte Knoten jetzt wirklich mal geplatzt ist und der VfL sich in den nächsten Wochen bis zur Winterpause die nötigen Punkte holt, um auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern.
NfdV, Patte!!!
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1.FC Nürnberg - VfL Osnabrück
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